AMD kündigt eine dauerhafte Produktionsplanung für FPGAs der Xilinx-7-Serie bis 2035 an; die Knappheit an 28-nm-Wafern führt weiterhin zu langen Lieferzeiten für Zynq- und Artix-Chips
AMD veröffentlichte Ende Juli 2026 die langfristige offizielle Produktionsspezifikation für Xilinx-FPGA-Produkte. Während die Wafer-Ressourcen vorrangig für die adaptiven Versal-AI-FPGAs bereitgestellt werden, wird die gesamte Produktpalette der 7er-Serie, einschließlich Artix-7, Kintex-7 und Zynq-7000, jedoch bis 2035 weiterhin in Serienproduktion bleiben und umfassenden technischen Kundendienst erhalten, um den Komponentenbedarf von langlebigen Geräten wie medizinischen Instrumenten, Luft- und Raumfahrtgeräten sowie industriellen Steuerungen zu decken.

Dennoch ist die Gesamtproduktion von ausgereiften 28-nm-Wafern begrenzt. Bei den Embedded-SoCs der Mittelklasse der Zynq-7000-Serie und den industriellen Artix-7-FPGAs herrscht nach wie vor ein erheblicher Lieferengpass, wobei die Lieferzeiten zwischen 28 und 38 Wochen liegen. AMD wendet für autorisierte Distributoren eine hierarchische Kontingentverteilung an, und kleine Forschungs- und Entwicklungsaufträge können nicht von einer vorrangigen Produktionsplanung profitieren.
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Schlussfolgerung
Die FPGAs der Xilinx 7-Serie werden im kommenden Jahrzehnt als gängige programmierbare Chips für den industriellen Einsatz dienen, und die Lieferengpässe lassen sich kurzfristig nicht beheben. Hardware-Ingenieuren wird empfohlen, Chips über zuverlässige Distributoren zu reservieren.



